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Der Film will bei jungen Menschen Interesse für eine Begegnung mit Jugendlichen in Israel wecken und zum anderen bei Eltern und Verantwortlichen der Träger und Leitungsorgane die Bereitschaft fördern, dieser Begegnung der Jugend beider Länder zuzustimmen. Der Film hat eine Länge von 21 Minuten, ist also für eine Unterrichtseinheit ebenso geeignet, wie zur Eröffnung einer Veranstaltung oder Gesprächsrunde.
Die Arbeitshilfe wurde als Begleitmaterial für den Film „Jugendbegegnungen in Israel – Dialog
ohne Grenzen“ erstellt. Die inhaltlichen Beiträge und Erfahrungsberichte dokumentieren die
Bedeutung der Jugendbegegnungen und ihre Einbindung in die deutsche Geschichte.
Der ISRAEL-PLANER ist eine Planungshilfe für alle, die
eine Reise nach Israel zu organisieren haben. Herausgeber und
Verlag waren bemüht, in der Neuauflage alle aktuellen Entwicklungen
aufzunehmen und die Erfahrungen vieler Begegnungsleiterinnen
und -leiter einzubringen. Eine Erkenntnis, die wir nicht im
Planer umsetzen können ist, daß viele Vorbereitungen
und Planungen zu spät beginnen und der Erfahrungsaustausch
mit Multiplikatoren und Erfahrenen nicht frühzeitig
gesucht wird. Die Enttäuschungen über Programm und
über Finanzierung lassen sich bei langfristiger Planung
vermeiden oder eingrenzen.
Die deutsch-hebräische Sprachhilfe ist speziell für Jugendbegegnungen und Schüleraustausch erstellt, ist aber auch für jeden, der eine Reise nach Israel unternimmt oder Gäste aus Israel empfängt.
Die Texte des Hörbuches erzählen von den Ursprüngen Israels und des Heiligen Landes, vom Volk der Israeliten, das sein Königreich verlor und seitdem in der Diaspora leben musste, bis zur Staatsgründung im Jahr 1948 und dem heutigen Israel mit seiner multikulturell geprägten Gesellschaft. Heute entfaltet sich in Israel eine von seiner ethnischen Vielfalt der Bevölkerungsgruppen geprägte säkularisierte Kultur.
In dieser Arbeitshilfe wird in kurzen Abschnitten dargestellt, was wichtig ist, um bei Besuchen und Begegnungen in Israel jüdisches Leben, jüdische Tradition, Riten und Symbole besser zu verstehen.
Erinnern - Gedenken
Erinnerungen aus der Zeit des Holocaust
Anfang 1981 erscheint ein Leserbrief von Mordechai B. Dessaur in der Jerusalem Post. In ihm ist der Satz zu lesen: Ja, ich hasse die Deutschen immer noch und alle, die mit ihnen zu tun haben. Diese Worte sind der Beginn eines Briefwechsels zwischen Schülern des Gymnasiums Hochdahl und Juden über die Folgen des Hasses. Wer den Band Briefe an junge Deutsche zur Hand nimmt, kommt nicht umhin, sogleich an einen Satz des jüdischen Schriftstellers Jean Amery zu denken: Wer gemartert wurde, wird nicht mehr heimisch in der Welt. Denn die 34 Briefe, die die Schüler von Juden erhalten haben, bitten in erster Linie darum, den noch vorhandenen Haß gegen die Deutschen und damit die furchtbare deutsch-jüdische Geschichte in der NS-Zeit zu verstehen. Sie bitten darum auch dann, wenn sie den von Dessaur angesprochenen Haß nicht teilen.
Ziel der Gespräche mit Überlebenden war, durch das Schicksal Einzelner vorstellbar zu machen, was sonst in zahllosen Publikationen oder im Unterricht als abstakte Größe vermittelt wird. Das Buch richtet sich an Jugendliche und Erwachsene, die am Lebensschicksal einzelner Mitbürger lernen wollen, wie ein auf einer rassistischen Ideologie aufgebauter diktatorischer Staat mit politischen und religiösen Gegnern verfährt.
Hauptaufgabe dieser Handreichung ist es, ein hilfreiches Instrument für diejenigen zu sein, die im Bereich des Austausches und für Gedenkveranstaltungen Anregungen suchen, um ein gemeinsames Erinnern und Gedenken zu initiieren und zu gestalten. Damit das Ziel des Gemeinsamen Gedenkens von beiden Gruppen in gleicher Weise gestaltet und miterlebt werden kann, ist das Handbuch auf deutsch und hebräisch verfasst.
Mitbestellen können sie bei uns:
Das Werkheft für Jugendarbeit und Erwachsenenbildung, Gemeindearbeit und Schule bietet vielfältige Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit den Geschehen von damals. Im Serviceteil sind Dokumente und Lesetexte, Vorschläge für Veranstaltungen und zur Weiterarbeit.
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