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Die rasante quantitative und qualitative Entwicklung von „SOS-Gewalt/Zentrum für Gewaltstudien in Israel e.V.“ spiegelt sich in Ausweitung bestehender und der Entwicklung neuer Angebote wieder.
Die Erfahrungen und Erkenntnis der ersten Workshops (2005/2006) wurden auf zwei internationalen Konferenzen unter Beteiligung derGewalt Akademie Villigst und Mitwirkung von Professor Dr. Haim Omer,
Universität Tel Aviv, wissenschaftlich ausgewertet und von SOS-Gewalt bedürfnis- und zielgruppenorientiert weiterentwickelt. Die enorme Nachfrage nach Workshops erforderte die Erweiterung des
Teams durch qualifizierte Trainerinnen und Trainer. Der Einsatz der Website www.soscenter.org.il steigerte den Bekanntheitsgrad in Israel und förderte
auch auf diese weise die Nachfrage, sowohl im Einzelfall von Betroffenen, als auch durch Institution, Schulen und Gruppen . (Projekt I)
Die Auswertungen und Anfragen zeigten aber auch, dass es Schulen gibt, die dringend Hilfe
brauchen, sich jedoch die „Workshops“ nicht „leisten“ können. SOS-Gewalt finanziert die Workshops mittels Spenden und im Projekt I durch eine
Mitfinanzierung der Schule. Um den genannten Kindern und Jugendlichen und damit auch den Eltern und Schulen helfen zu können, hat SOS-Gewalt das
Projekt II entwickelt.
Relativ schnell zeigte sich, dass für Mädchen und junger Frauen eigene Workshops und Programme entwickelt werden müssen, da die koedukativen Angebote nicht oder nur in geringem Umfang der Notlage gerecht werden.
Durch die Workshops wurden viele Betroffene ermutigt über Mobbing und sexuelle Gewalt/Übergriffe zu berichten. Projekt III Neu für die beteiligten Schulen ist das von SOS-Gewalt entwickelte Modell der „Starkmacher“. Drei bis vier Schülerinnen und Schüler werden von der
Klasse oder dem Jahrgang für die Aufgabe gewählt. Die Gewählten sind die ersten Ansprechpartner bei Übergriffen, Mobbing oder Tabuverletzungen in der Klasse/Gruppe, auf dem Schulhof,
die selbst schlichten oder entsprechende Schritte einleiten können. Projekt IV „…Wer nur ein einziges Kind rettet, rettet die ganze Welt… “
Talmud Projekt I Gegen Mobbing und Gewalt Kinder, die unter Gewalt, Mobbing, Erpressungen und sexuellem Missbrauch leiden, sind verängstigt und erleiden seelischen Schaden, verlieren das Vertrauen
und die sozialen Kontakte ihres Umfeldes, schulischen Leistungen verschlechtern sich und das Vertrauen zu Erwachsenen ist zerbrochen. Hier beginnen die Aufgaben und das notwendige Handeln von „SOS-Gewalt“.
Durch Workshops in der Schule wird die ganze/Gruppe angesprochen und einbezogen. In Gesprächen und Aktionen sollen das Vertrauen untereinander und das Verständnis füreinander wieder hergestellt werden. Durch das
Lernen und Erproben der gesellschaftlichen Werte, wie Toleranz, Zivilcourage und verantwortliches Leben und Lernen soll das Bewusstsein gestärkt werden – „Nur gemeinsam sind wir stark“.
Projekt II Hilfe für Kinder, die im Schatten der Gesellschaft leben Im Süden und Norden Israels gibt es viele arme
Schulen. Schulen, die für externe Hilfen - wie von SOS-Gewalt – kein Geld zur Verfügung haben, dennoch will SOS-Gewalt helfen. Die Kinder kommen aus schwierigen sozialen Verhältnissen und haben für eine gute
Berufsausbildung und einer Teilhabe an der Gesellschaft keine Chance Helfen Sie und geben Sie den Kindern in diesen Regionen die Chance den Umgang mit Gewalt zu lernen und Solidarität zu erfahren. Geben Sie den
Kindern die Chance zum besseren Lernen in der Schule und in der Freizeit. Sie helfen so zu einer wirklichen Veränderung und verringern die Kluft zwischen armen und reichen Kindern, fördern die Chance für eine gute
Bildung und Ausbildung der Kinder. Projekt III Gegen Demütigung und sexuelle Gewalt - Workshops für Mädchen und junge Frauen – Aus den Workshops in Schulen haben wir gelernt, dass für Mädchen
spezielle Angebote (ohne die Jungen) erforderlich sind.
Mädchen und junge Frauen werden für den aktiven Widerstand gegen sexuelle Belästigungen und Gewalt qualifiziert, erlernen Techniken und die Stärkung der Gemeinschaft untereinander
Sie können so gemeinsam gegen Tabuverletzungen vorgehen. Projekt IV
Ausbildung für Starkmacherinnen und StarkmacherNach jedem Workshop werden Vertrauensschülerinnen und Vertrauensschüler gewählt, wir nennen sie Starkmacher. Diese Jungen und Mädchen sind die ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei Übergriffen und Tabuverletzungen.
Sie haben direkten Kontakt zu Eltern und Lehrer und zu SOS-Gewalt. In Seminaren müssen sie ausgebildet und weiter geschult und qualifiziert werden |